Für den Aufbau deines Drehbuchs hat Scenaloom eine Gliederung, die Handlungspunkte (das Beat-Board), ein Szenenboard und eine Story-Bibel. Alle liegen im selben Projekt wie das Drehbuch und lesen daraus. Die Szenen entstehen aus deinen Szenenüberschriften, deshalb erzählen Plan und Seiten dieselbe Geschichte.

Eine Gliederung neben dem Drehbuch
Du planst jede Folge in Prosa, bevor oder während du schreibst. Die Gliederung ist formatierter Text, eine pro Folge: Ein Spielfilm hat eine, eine Serie eine für jede Folge.
Weil sie im Projekt liegt, kann die Scenaloom-KI sie lesen, wenn du Gliederung als Bereich wählst, und du exportierst sie, sobald jemand ein Dokument sehen will, das die Geschichte von Anfang bis Ende erzählt.
In der deutschen Stoffentwicklung ist das der Weg vom Exposé über das Treatment zur ersten Drehbuchfassung. Beide kannst du als Gliederung schreiben und für die Redaktion oder einen Förderantrag exportieren. Wie Exposé und Treatment aufgebaut sind, erklärt der Ratgeber Treatment schreiben.
Eine Drehbuchstruktur aus bekannten Beat Sheets
Du beginnst deine Handlungspunkte mit einer vertrauten Form statt mit einer leeren Seite. Wähle die Drei-Akt-Struktur, den Fünfzehn-Beat-Plan oder die Heldenreise, und jeder Beat landet bei seinem üblichen Anteil an der Ziellänge: 110 Seiten, wenn du nichts anderes einstellst.
Bei 110 Seiten liegt ein Midpoint auf halber Strecke also ungefähr auf Seite 55. Schreibst du einen Fernsehfilm für einen 90-Minuten-Sendeplatz, stellst du 90 Seiten ein, und alle Beats rücken entsprechend nach vorn. Die Beats geben dir eine Form, auf die du hinschreibst, und du darfst jederzeit davon abweichen, wenn die Geschichte es verlangt.
Die Story-Map zeigt dann das Drehbuch im Verhältnis zur Ziellänge und markiert Seiten darüber rot. So fällt dir ein zu langer Akt auf, solange noch Zeit zum Kürzen ist. Wie das Board funktioniert, steht in der Hilfe unter Gliederung und Beats; das Handwerk dahinter erklärt der Ratgeber Beat Sheet und Szenenplan.
Szenenboard, Szenenliste und Story-Canvas
Du siehst alle Szenen auf einmal, als Karten oder als Zeilen. Das Szenenboard zeigt Szenen als Karten, die Szenenliste ist eine sortierbare Tabelle, die du exportieren kannst. Beide entstehen aus den Szenenüberschriften: Eine neue INT.- oder EXT.-Zeile im Drehbuch ist eine neue Szene auf dem Board.
- Ein Episodenboard für Serien, um eine ganze Staffel auf einen Blick zu sehen.
- Ein Story-Canvas in Romanprojekten, mit Karten, Verbindungen dazwischen, Gruppen und Rückgängig.
Weltbild: die Story-Bibel deines Projekts
Für die Fakten, auf denen deine Geschichte steht, gibt es einen festen Ort. Im Weltbild stehen Einträge wie Logline, zentrales Thema und eigene Einträge, die du hinzufügst, mit Vorlagen wie Kurzdrama und Spielfilm für den Anfang.
Die Scenaloom-KI liest diese Einträge mit. Eine Regel, die du einmal aufschreibst (nach Einbruch der Dunkelheit verlässt niemand die Insel), fließt so in spätere Anmerkungen ein. Mehr unter Weltbild und Wissen.
Eine Wissensbasis aus deinen eigenen Dateien
Dein Recherchematerial liegt im Projekt statt in einem eigenen Ordner. Lade .txt-, .md-, .fountain-, .csv-, .json-, .pdf- oder .docx-Dateien mit bis zu 10 MB hoch, PDFs mit bis zu 200 Seiten: eine Romanvorlage, Recherchen oder Notizen. Du entscheidest, welche Dateien der Assistent lesen darf.
Wer für eine Serie schreibt, lädt etwa die Anmerkungen der Senderredaktion und die Episodenliste der letzten Staffel hoch. Wer den eigenen Roman adaptiert, lädt das Manuskript als PDF hoch und verweist den Assistenten auf das Kapitel, aus dem gerade eine Szene wird.
Gliederungen, Beat Sheets und Szenenlisten exportieren
Deine Planung verlässt die App in brauchbarer Form. Gliederungen und Beat Sheets exportierst du als Dokumente, Szenenlisten als CSV-Tabellen in UTF-8, die sich in Excel oder Google Tabellen öffnen lassen.
Warum der Aufbau mit dem Drehbuch verbunden bleibt
Ein Plan in einer eigenen Datei veraltet, sobald du die erste Szene verschiebst. In Scenaloom werden Szenenboard und Szenenliste aus der Fassung gelesen: Streichst du eine Szene im Drehbuch, verschwindet sie vom Board, und schreibst du eine neue, kommt eine Karte dazu. Du steckst die Zeit in die Geschichte, nicht in den Abgleich zweier Dokumente.
Die Strukturwerkzeuge sind in jedem Tarif enthalten. Starte ein Projekt und leg deine Beats gleich am ersten Tag an.
Häufige Fragen
Wie ist ein Drehbuch aufgebaut?
Die meisten Drehbücher folgen einem Aufbau in drei Akten: eine Exposition mit dem auslösenden Ereignis, ein Mittelteil mit wachsenden Konflikten und einem Midpoint und ein dritter Akt mit Höhepunkt und Auflösung. Auf der Seite besteht ein Drehbuch aus Szenen, jede mit Szenenüberschrift, Handlung und Dialog; das Format erklärt der Ratgeber Drehbuch-Aufbau. Scenaloom hilft bei beidem: die Handlungspunkte für den Aufbau der Geschichte, der Editor für das Format.
Was ist ein Beat Sheet?
Ein Beat Sheet listet die großen Wendepunkte einer Geschichte der Reihe nach auf, oft mit der ungefähren Seite, auf der jeder landen soll. Verwandt ist der Szenenplan, der die Geschichte Szene für Szene auflistet. In Scenaloom startest du die Handlungspunkte mit der Drei-Akt-Struktur, dem Fünfzehn-Beat-Plan oder der Heldenreise, und jeder Beat steht bei seinem üblichen Anteil an deiner Ziellänge.
Mit welchen Erzählstrukturen kann ich starten?
Mit der Drei-Akt-Struktur, dem Fünfzehn-Beat-Plan oder der Heldenreise. Jeder Beat landet bei seinem üblichen Anteil an der Ziellänge des Drehbuchs, standardmäßig 110 Seiten. Die Story-Map markiert alle Seiten über dieser Länge rot.
Aktualisiert sich das Szenenboard, wenn ich das Drehbuch ändere?
Ja. Scenaloom liest die Szenen aus deinen Szenenüberschriften, deshalb folgen Szenenboard und Szenenliste dem Drehbuch. Schreibst du eine neue Szenenüberschrift, erscheint eine neue Szene; das Board ist eine Ansicht der Fassung, keine eigene Kopie, die du von Hand nachziehen musst.
Was ist eine Story-Bibel?
Eine Story-Bibel ist das Nachschlagewerk zur Welt einer Geschichte: Logline, Figuren, Orte und Regeln. In Scenaloom heißt sie Weltbild, mit Einträgen für Logline, zentrales Thema und alles, was du ergänzt, und mit Vorlagen wie Kurzdrama und Spielfilm. Die Scenaloom-KI liest sie als Kontext mit.
Kann ich Gliederung oder Beat Sheet exportieren?
Ja. Scenaloom exportiert Gliederungen und Beat Sheets als Dokumente und Szenenlisten als CSV-Tabellen in UTF-8, die sich in Excel oder Google Tabellen öffnen lassen. Das Drehbuch selbst exportierst du als PDF, Final Draft (.fdx), Fountain, Word (.docx), reinen Text oder Markdown, sodass Plan und Seiten zusammen weitergehen.